Sonntag, 31. Juli 2016

Schon wieder vorbei... {Papierwerkstatt Augustkit, Ausflugstipp...}

sind zwei Wochen Urlaub....

Gestern sind wir von drei Tagen Teetrinken in Ostfriesland zurück gekommen und
morgen geht der Ernst des Lebens wieder los (Bilder von der Nordsee folgen....)

Tja so schnell geht das.

Und weil wir die letzten beiden Wochen so viel unterwegs waren und weil es heute
nachmittag so sehr geregnet hat, sind wir heute einfach daheim geblieben und haben
gar nichts gemacht...

Also müsst ihr heute mit den letzten Bildern aus der Sächsischen Schweiz vorlieb
nehmen...

Und natürlich mit einem Layout.
Denn das Augustkit der Papierwerkstatt ist im Shop und ich durfte ja schon ein wenig
damit spielen....

Material:
Papierwerkstatt Augustkit
(daraus:
Pink Paislee - Paige Evans - Fancy Free - No. 09
Pink Paislee - Atlas - Globetrotter

der Rest ist aus meinem Fundus)






Und für alle die mögen, jetzt noch die letzten drei Tage unseres Wanderurlaubs in der
Sächischen Schweiz - ich fasse die Tage zusammen, da die Touren recht kurz waren ;-)


Mittwoch:
Da wir am Nachmittag meine Cousine und ihre Familie besuchen wollten,
war eine 8 Stunden Wanderung nicht drin - also haben wir uns für eine kurze
Highlight-Wanderung entschieden (6 Stunden, 14,4 km - die Tour gilt als schwer, ich
fand es ist eine "mittelschwere" Tour - wenn es nicht 30 Grad und pralle Sonne hat).

Ja es war heiß... heißer wie die Tage vorher und die Sonne war ein klein wenig unbarmherzig.

Mit dem Zug ging es von Gohrisch nach Wehlen und von dort mit der Fähre auf die anderes
Seite der Elbe. Die ältere Dame im Bild weiter unten möge mir verzeihen - aber ich ziehe meinen Hut davor, in dem Alter noch loszuwandern....









Und dann geht es einen "hübschen kleinen" Anstieg hinauf bis zur Basteibrücke
(Herr Berger war versucht sein Shirt als Handtuch zu benutzen, so haben wir geschwitzt.
Hätte nur gar nichts genutzt - das Shirt war schon klatschnass ;-)

Wenn man sich dann all die Touristen wegdenkt, die unter der Woche mit dem Bus
zur Basteibrücke gefahren werden (ja es gibt auch den leichten Weg) hat man sein Ziel erreicht
und steht vor einem unglaublichen Bauwerk mitten in den Bergen.
(ich kann nur empfehlen, die 2 Euro pro Person zu investieren um auch die Reste der Felsenburg
zu besichtigen - unglaublich, dass die Menschen da so gelebt haben bzw. das man das Baumaterial
da rauf geschleppt hat...)

Unter der Woche sind die Touristenmassen auch noch zu ertragen.




Runter sind wir vom Berg über die Schwedenlöcher....
Verwinkelt durch die Berge hinab bis zum Amselsee
(kurz vorher lohnt ein kurzer Abstecher zum Amselfall - hier kann man für
30 Cent Kinder zum Kreischen bringen in dem man etwas mehr Wassermassen für den Wasserfall
aktiviert....Dort gibt es übrigens auch einen Imbiss)

Wer Zeit hat, kann auf dem Amselsee noch eine Runde Paddel- oder Tretboot fahren.
Zum Tretbootfahren hab ich Herrn Berger aber die letzten 18 Jahre noch nicht bekommen,
also haben wir das weggelassen...





Am Ende kommt man wieder in Rathen raus (siehe erster Tag) und befindet sich auf dem
Weg in Richtung Lilienstein - den wir aber wieder haben links liegen lassen...
wir sind bis - dank GPS - auf eigene Faust die Elbe entlang bis Königstein gelaufen.
Heiß war es auch ohne Anstieg mehr als genug....


Am Donnerstag war recht schlechtes Wetter angesagt....
Losgelaufen sind wir aber erstmal trotzdem - und zwar Etappe 7 des Malerwegs,
die gleich an das Ende der 6sten Etappe anknüpft... (16,2 km, 8,5 Stunden - mittelschwer, aber
aufgrund der Anstiege dauert die Tour wieder recht lang)

Ja der Regen ist an dem Tag doch noch gekommen - wir haben abgekürzt *rotwerd*
und haben hinten ran noch ein Stück Kuchen und einen Kaffee gehängt ;-)

Wer viel wandert, weiß dass man eigentlich nach dem dritten Tag einen Ruhetag einlegen sollte.
Hatten wir eigentlich auch, mussten aber umplanen und so hatten wir den Ruhetag nicht.
Daher kam die Abkürzung recht gelegen...

Wir sind ja schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht...

Am Anfang geht es am Feld entlang in Richtung Pfaffenstein.
Immer die Festung Königstein im Blick (die, sollte man die komplette Tour laufen, auch
auf der Route liegt)

Am Pfaffenstein angekommen, hat man wieder die Wahl.
Leichter oder schwerer Aufstieg (Wer mit Hund unterwegs ist, bitte den einfachen Weg
gehen - außerdem sind die Spalten und Schlitze durch die man teilweise bergauf muss
recht eng, so dass es sogar mit Rucksack manchmal ein bisschen knapp ist...)

Wir sind natürlich den schweren Aufstieg rauf.

Der Ausblick lohnt sich so oder so wieder.











Einmal oben angekommen, sollte man sich auch die Barbarine anschauen....
die früher einmal Kletterfels war und jetzt aus Sicherheitsgründen für Kletterer gesperrt ist.


Der Abstieg ist wieder ein wenig harmloser (wenn man der GPS-Route folgt)
Nach einem kleinen Picknick neben tollen Felsformationen im Wald sind wir dann in
Richtung Hotel gewandert....(12,6 km waren es dann trotzdem geworden)






Am Freitag waren wir auf der Festung Königstein.
Dort kann man jede Menge entdecken und jede Menge Zeit verbringen.
Wir haben die 90-minütige Führung (für Kinder kostenlos) mitgemacht und sind auch allein
über die Anlage gestreift... einfach wahnsinn - jedes Mal wieder.

Und auch wenn der Ausflug alles in allem recht teuer ist (es empfiehlt sich, selbst Essen
mitzuhaben) lohnt es sich auf jeden Fall.

(Und die Kartoffelsuppe ist ganz schön lecker)














So das wars - ich hoffe ich hab euch nicht gelangweilt mit unseren Wanderausflügen...
Solltet ihr Fragen haben, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mich an.

Liebste Grüße und einen tollen Wochenstart.

Dienstag, 26. Juli 2016

Ein ziemlich bunter Versuch.... {Papierwerkstatt, Ausflugstipp...}

die Idee zu diesem Layout ist zum Teil mitten in der Nacht,
zwischen Kofferpacken, Aufräumen und Gleich-im-Stehen-Einschlafen entstanden.
Zum Glück waren die Augen noch weit genug auf um den Plotter anzuwerfen,
den zum Fertigstellen hat es in der Nacht nicht mehr gereicht...seufz

Und als wir dann am vergangenen Sonntag aus dem Urlaub zurück waren hat mir die 
Idee immer noch gefallen - aber das Ergebnis war schrecklich.

Nach noch einer Nacht drüber schlafen, hab ich den Hintergrund entfernt und alles
neu arrangiert - und dann zum Pinsel gegriffen.

Komisch... wild mit meinem goldenen Edding auf einem Layout rumklecksen 
bereitet mir weniger Probleme, wie kontrolliert mit Wasserfarben matschen...
Aber zum Glück ist es ja einigermaßen gut gegangen ;-)

Verwendet hab ich für das Layout die tollen Papierchen aus der 



Für alle die die mögen, gibt es jetzt noch den Bericht zu Tag 2 unseres Urlaubs in der 
Sächsischen Schweiz.

Für diesen Tag hatten wir uns den Malerweg Etappe 6 rausgesucht (18,50 km, 739 m Anstieg, 
die Tour ist als schwer angegeben) - Tourdaten inkl. GPS gibt es hier

Die Tour beginnt in Schmilka.
Wir sind vom Hotel aus mit Bus und Bahn (Haltestelle Schmilka Hirschmühle) an den Startpunkt gefahren. Die Tour ist keine Rundtour, endet aber in der Nähe des Hotels, so das sich das anbot.

Gleich nachdem wir aus der Bahn ausgestiegen waren, ging es zum ersten Anstieg - und der 
hatte es in sich (ich glaube der ist sogar schwer, wenn es nicht schwüle 28 Grad hat).
Auf 400 m Wegstrecke heißt es gut 100m Steigung zu bewältigen.... auf gut ausgebauten 
Treppen durch den Wald (oben gibt es gleich eine Bank zum Ausruhen - leider war die 
bei uns besetzt...grins).

Wer noch Kraft hat, kann gleich im Anschluss die Kaiserkrone besteigen und hat einen
bestimmt tollen Rundblick - bestimmt? Ja ich gestehe, wir haben sie ausgelassen. Es war einfach
zu warm...

Das nächste Stück der Wanderung ist eher - naja langweilig.
Man wandert viel durch die Orte Schöna und Reinhardtsdorf - und durch Orte wandern 
ist so gar nicht unsers.

Aber dann geht es endlich in Richtung Feld, Wald und Wiesen und auch zum nächsten Aussichtspunkt..




Irgendwann kommt man dann an ein lauschiges Plätzchen mitten im Wald - die Liethenmühle 
in Kleinhennersdorf.
Hier lohnt sich Einkehren auf jeden Fall.
Wir hatten super leckeren Kuchen zum Kaffee, das Personal war super nett und
gleich neben dem Grundstück steht ein Strauch, an dem habe ich sage und schreibe 25 Pfauenaugen
gezählt - bei den Hummeln und Bienen habe ich aufgegeben...


Danach geht es eine Weile am Waldrand entlang bis zu einem Wildgehege....








Eigentlich geht es gleich nach dem Wildgehege nach links ab - es lohnt sich aber,
einen kurzen Abstecher geradeaus zu einem Gelände mit Höhlen und tollen Felsformationen...


Von da aus geht es zurück auf den Malerweg und damit in Richtung Papststein.
Der Aufstieg zum Papststein ist okay.
Oben gibt es natürlich auch wieder ein Gasthaus und ein Plätzchen zum Ausruhen.
Und natürlich jede Menge Aussicht.




Von hier aus geht es gleich weiter in Richtung Gohrischstein - der liegt so gut wie daneben.
Und hier lohnt es sich, auch mal ein bisschen ab vom Weg zu gehen und die Felsformationen zu 
erkunden (das lohnt grundsätzlich immer in der Sächsichen Schweiz - aber dort ist es besonders toll)




Nach einem moderaten Abstieg und ein bisschen Weg über die Felder ist man dann schon am Ziel
und hat eine Nacht um die müden Beinchen auszuruhen ;-)


Danke fürs Zühören...grins

Liebste Grüße